FAQs für Klimaschutz- und Energieagenturen

Wie wird die Kooperationsvereinbarung geschlossen?

Das Difu-Team formuliert einen Textbaustein mit den vereinbarten Anforderungen an die Klimaschutz- und Energieagenturen. Die Agenturen fügen diesen in ihre Briefvorlagen ein und senden sie unterschrieben zurück ans Difu.

Gibt es Kriterien nach denen die Klimaschutz- und Energieagenturen ausgewählt werden?

Wir freuen uns, wenn wir eine bundesweit ausgeglichene Verteilung der ausgewählten Agenturen erreichen können. Engagement ist dabei natürlich immer gern gesehen. Außerdem ist die Bereitschaft zur Verstetigung und Weitergabe des Wissens – auch nach Projektende – wichtig zur Erreichung der Projektziele.

Teilnahmegebühren bei Verstetigung?

Aus unserer Sicht spricht nichts dagegen, perspektivisch angemessene Teilnahmegebühren zu verlangen. Es gibt auch Möglichkeiten für alternative Verteilungen der Kosten. So könnten sie auch über den Stammhaushalt, so dieser beispielsweise (teils) durch die Kommunen der Region finanziert ist, getragen werden. Je nach Setting ist es auch denkbar, dass die jeweilige Landes-Klimaschutz- und Energieagenturen einen Finanzierungstopf bereitstellt, auf den die Partner*innen vor Ort zugreifen können.

Wie viele teilnehmende Kommunen bzw. Azubis pro Klimaschutz- und Energieagentur sind ideal?

Wir schlagen 20 bis 30 Teilnehmende aus zehn bis 15 Kommunen oder kommunalen Eigenbetrieben vor. Denkbar wären z.B. jeweils zwei Azubis pro Betrieb.

Dies sind aber keine festen Vorgaben und die Anzahl der Azubis, der Kommunen und der Azubis je Kommune kann von Region zu Region variieren. Der Kurs kann ganz nach individueller Einschätzung zusammengestellt werden.

Welche Azubis kommen in Frage?

Das Projekt ist grundsätzlich offen für alle Azubis in allen Bereichen der kommunalen Verwaltung und von kommunalen Eigenbetrieben. Als Hauptzielgruppe haben sich die Azubis des zweiten Lehrjahrs herausgestellt. Beim Pilotprojekt der Kommunalen Klimascouts war von Azubi am Bauhof, über Verwaltungswirt*innen bis zum Tierpfleger viele verschiedene Bereiche vertreten…

Wie wird mit Eigenbetrieben und wie mit kommunalen Unternehmen verfahren, die nicht zu 100% in kommunaler Hand sind?

Die Kommune sollte möglichst Eigentümerin von über 50% des Unternehmens sein. Wenn aber Plätze im Kurs frei bleiben, so können diese auch gerne an weitere Azubis aus der Kommune vergeben werden.

FAQs für Kommune und Azubis

Wer kommt als Mentor*in für die Azubis in Frage?

Bewährt hat sich ein System mit zwei Mentor*innen – als Ansprechpartner*in für inhaltliche Fragen wäre ein*e Klimaschutzmanager*in optimal, zur administrativen Unterstützung die Ausbildungsleitung)

Welchen Zeitumfang haben die Schulungen?

Im Jahr 2021 werden die Schulungen online durchgeführt. Im Rahmen von fünf Modulen werden die Auszubildenden in knackigen zwei bis zweieinhalb Stunden an spannenden Inhalten arbeiten. Das Difu wird dafür die Online-Plattform bereitstellen (Webex).

Welchen zeitlichen Aufwand müssen Azubis für die Entwicklung des eigenen Klimaschutzprojekts einplanen?

Das hängt sehr stark vom gewählten Projekt ab. Alle Auszubildenden werden ermuntert, die Projekte möglichst realistisch und damit vergleichsweise überschaubar zu halten. So warten schöne Erfolgserlebnisse auf die Teilnehmenden. Ein wichtiges Potenzial ist die Unterstützung und das Know-How der Mentorinnen und Mentoren, die den Auszubildenden auch während der Schulungen beratend zur Seite stehen.

Grundsätzlich ist wichtig, dass die Azubis ihr Projekt innerhalb der Dienstzeit durchführen und nicht in der Freizeit. Zugleich sollte das Projekt in einem angemessenen Umfang konzipiert sein, damit die jeweiligen Kernaufgaben der Azubis nicht zu stark beeinträchtigt werden.

Wie hoch sind die Preisgelder beim Wettbewerb?

Es gibt in jeder der zwei Projekt-Phasen drei bundesweite Siegerteams, sie erhalten jeweils 3.000 Euro zur Unterstützung von Klimaaktivitäten.

Mehr Infos zum Wettbewerb