Globale Klimakrise

Die Folgen des Klimawandels

Der Klimawandel und seine negativen Auswirkungen sind längst Realität – nicht nur in anderen Teilen der Welt, sondern auch hier vor Ort. Um deutlich zu machen, wie ernst die Lage ist, fällt immer häufiger der Begriff Klimakrise.

Die Zunahme von Extremwetterereignissen, wie Stürme, Starkregen oder Hitzeperioden, sind klar dem Klimawandel zuzuschreiben. Die gesundheitlichen Auswirkungen für die Bevölkerung, das Schadenspotenzial für Gebäude und Infrastruktur sowie die Folgen für die Natur sollten Ansporn genug sein, den menschengemachten Klimawandel durch aktiven Klimaschutz einzudämmen.


Klimawandel - Was die Wissenschaft wirklich weiß (...und was nicht)

WDR-Doku mit Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim

 

Fakten, Fakten, Fakten

Diskussion mit Klimaleugner*innen? Dann müssen Zahlen, Daten und Fakten auf den Tisch und falsche Behauptungen widerlegt werden. Infos dazu bietet das Portal www.klimafakten.de

Klimaschutz bedeutet CO2 einsparen

CO2 (Kohlendioxid) ist ein Treibhausgas. Freigesetzt wird es vor allem, wenn fossile Energieträger, wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, verbrannt werden, etwa zur Erzeugung von Strom und Wärme, für die Industrie oder den Verkehr.

Der Mensch treibt den natürlichen Treibhauseffekt an. Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre nimmt seit der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts stetig zu.


Treibhausgase und Treibhauseffekt

vom Umweltbundesamt
 

Durch den Treibhauseffekt erwärmt sich das globale Klima – bis heute bereits um 1,2 Grad. Die Folgen sind schon jetzt gravierend: die Erderwärmung gefährdet die Ökosysteme an Land und in den Ozeanen durch Schmelzen von Polareis, Anstieg des Meeresspiegels, Auftauen der Permafrostböden und die Zunahme extremer Wetterereignisse.

Die globale Erwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius, am besten auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist das erklärte Ziel der Staatengemeinschaft der Weltklimakonferenz von 2015 in Paris ist es. Deutschland trägt als eine führende Industrienation eine besondere Verantwortung für den weltweiten Klimawandel.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte. Seit 2008 werden auf diese Weise Projekte in ganz Deutschland angestoßen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2045 soll Deutschland weitgehend klimaneutral werden. Das Projekt „Kommunale Klimascouts – Azubis für mehr Klimaschutz“ wird ebenfalls über die NKI gefördert. Alle Infos und Fördermöglichkeiten stehen unter www.klimaschutz.de bereit.

Laufstegtrainer Jorge González ist Pate der

Nationalen Klimaschutzinitiative

 

Was können wir persönlich tun?

  • Weniger Energie verbrauchen, das heißt Geräte ausschalten, die nicht benötigt werden und abschaltbare Mehrfachstecker verwenden, um unnötige Verbräuche im Standby-Modus zu vermeiden.
  • Notwendige Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen, wie Windkraft, Sonnenenergie oder Bioenergie – zum Beispiel über Anbieter von 100% Ökostrom.    
  • Energieeffiziente Geräte nutzen – bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf eine hohe Effizienzklasse achten.
  • Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV fördern und den motorisierten Individualverkehr (v. a. Pkw) reduzieren – wo der Pkw benötigt wird, Fahrgemeinschaften und Car-Sharing-Angebote nutzen.
  • Weniger tierische Produkte essen, denn beim Obst- und Gemüseanbau wird wesentlich weniger Energie verbraucht und CO2 ausgestoßen als bei der Herstellung von Fleisch, Käse und Butter.
  • Regionale und saisonale Produkte kaufen – das hilft nicht nur den Bauern, sondern spart auch lange Transportwege und hohe Energieverbräuche bzw. CO2-Emissionen.
  • Müll vermeiden – es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, verpackungsarm einzukaufen und eine Vielzahl an nachhaltigen Alternativen zu Plastik- und Einwegprodukten.
  • Mit Augenmaß konsumieren – die Notwendigkeit eines Kaufes hinterfragen und überlegen, ob ein älterer Gegenstand nicht vielleicht doch noch seinen Zweck erfüllt oder repariert werden kann.
  • Onlinehandel nur sehr gezielt nutzen – der wachsende Onlinehandel verursacht mehr Verkehrsaufkommen und Verpackungsmüll. Vor allem Retouren sollten vermieden werden, da zurückgeschickte Kleidung zum Teil vernichtet und nicht wieder ins Sortiment aufgenommen wird.
  • Recycelte oder Second-Hand Produkte kaufen – denn was bereits produziert wurde verbraucht nicht noch einmal bzw. weniger Energie, um zum Beispiel im Drucker oder Kleiderschrank zu landen.
  • Bewusstsein schaffen – nicht zuletzt durch Projekte wie „Kommunale Klimascouts“ wird der Handlungsdruck aber auch die Handlungsoptionen im Klimaschutz verbreitet.

… die Liste könnte noch viel länger sein. Weitere Tipps mit zusätzlichen Hintergrundinfos gibt es auch auf der Homepage des Umweltbundesamts

 

CO2-Fußabdruck berechnen

Wie viel CO2 verbrauche ich im Alltag? Wo sind die größten Einsparpotenziale zu finden?
Jetzt mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes berechnen!